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Entwicklung des Portals

Das LesbiSchwule Informationsportal gaybrandenburg.de war von AndersARTiG-Vereinsmitgliedern ursprünglich als Vernetzungsportal für AndersARTiG e.V. und die dort ansässige Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange im Land Brandenburg (LKS) vorgeschlagen worden. Auf dem Koordinierungstreffen der Brandenburger Initiativen im Frühjahr 2005 in der damaligen Potsdamer Bistro-Kneipe Quartier wurde das Projekt erstmals vorgestellt.
(Protokoll der Versammlung auf den Seiten von ver.di Berlin-Brandenburg)
Leider fand es nicht die spontane Zustimmung der anwesenden AndersARTiG-Vorstände. Die versprachen nur, den Vorschlag weitergehend zu prüfen. Es wurden Bedenken ob der rechtlichen Konsequenzen beim Betrieb eines Online-Portals geäußert. Seidem verging viel Zeit, das Projekt geriet vorübergehend in Vergessenheit und wenn die damals Beteiligten nicht inzwischen aus dem Vorstand ausgeschieden sind, so prüfen sie wohl noch heute...
Da für die Realisierung verschiedener Projekte im Flächenland Brandenburg eine Vernetzung von Schwulen und Lesben (nebst ihrer regionalen Strukturen) enorm wichtig ist, und viele Gruppen, Initiativen und Projekte nur bestehen können, wenn sie unter anderem auf Erfahrungen, Veröffentlichungen oder Beziehungen von anderen zurückgreifen können, haben die Träger der Idee von gaybrandenburg nun unter dem Dach von Katte e.V. diese Plattform geschaffen: Ein Medium, das Austausch, Information und Beratung in den Mittelpunkt stellt und in den ersten 9 Monaten (März-Dez. 2006) bereits 25.000 mal aufgerufen wurde und dessen monatlicher Newsletter immerhin schon 500 Abonnenten hat.
Gaybrandenburg nimmt für sich nicht pauschal in Anspruch, Sprachrohr aller Portal-Nutzer zu sein. Schon gar nicht irgendwelcher Vereine, Parteien oder Institutionen. Das ehrenamtlich tätige Team hat die Weisheit zu keiner Zeit gepachtet und verbindet mit seinen Veröffentlichungen auch keine Allgemeingültigkeitsansprüche. Der Gaybrandenburg-Nutzer wird als selbstständig denkender Mensch respektiert - und in die verschiedenen Publikationsformen interaktiv eingebunden. Mehrere Foren und die permanent aktive Kommentarfunktion gestatten es jedem*, seine Sichtweise in ein Thema einzubringen. Ziel der Redaktion ist es, somit ein möglichst reales Meinungsbild der brandenburgischen Szene zeigen zu können.
Meinungsbildung als interaktiver und tatsächlich demokratischer Prozeß: Ausgrenzen kann sich davon nur, wer keine Meinung hat - oder sie hier nicht vertreten kann/ oder will. Ausgeschlossen wird davon nur, wer sich erkennbar aus dem gesetzlich vorgegebenen Rahmen fallen läßt, oder die technischen Einrichtungen der Plattformen für die Publikation anderweitiger Informationen (bspw. für kommerzielle Werbung) mißbraucht.


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