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LSVD startet Mission Aufklärung gegen Homoheiler

(Gaybrandenburg - Gleichstellung) Auch in Deutschland machen sich evangelikale, fundamentalistische Organisationen breit, die behaupten, Homosexualität sei veränderbar oder therapierbar. Sie nutzen die Nöte von jungen Menschen und die christlichen Werte zur Verbreitung homophober Ideologien. Das neue Internetportal http://www.mission-aufklaerung.de/ ist ein Teil der Antihomophobiearbeit des LSVD. Das offene Netzwerk "Mission Aufklärung" ist aus einem Arbeitsbereich des LSVD Sachsen entstanden, um Umpolungsangeboten entgegenzutreten und aufzuklären.
Das  Netzwerk "Mission Aufklärung" will nicht nur gegen religiös begründete Diskriminierung von Homosexuellen vorgehen. Wir wollen auch Betroffenen, etwa homosexuellen Christen, die in die Fänge von "Umpolern" geraten sind, Alternativen und Möglichkeiten des Ausstiegs aufzeigen.

Therapie- und Umpolungsangebote sind für Lesben und Schwule eine Beleidigung und eine Zumutung. Sie sind nicht nur gefährlich oder antiquiert, sondern auch unwissenschaftlich. Darin wissen wir uns mit den wirklichen Sachverständigen aus Psychiatrie und Psychologie, aus Sexualwissenschaft und Pädagogik einig.
Sie stimmen darin überein, dass die homosexuelle Identität schon in frühester Kindheit entsteht. Homosexualität ist eine Facette der menschlichen Sexualität. Nicht mehr und nicht weniger. Die WHO hat deshalb Homosexualität 1992 aus dem Katalog der Krankheiten (ICD) gestrichen.


Rückfragen beantwortet Projektleiter Hartmut Rus, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! http://www.mission-aufklaerung.de/

Klaus Jetz
Geschäftsführer
Lesben- und Schwulenverband LSVD
Postfach 10 34 14
50474 Köln
T. (0221) 9259610
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www.lsvd.de