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Teilhabe statt “Betroffenheitspolitik”

saschakraemer

CSD Potsdam 2012:
Sascha Krämer ist Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE Potsdam

"Wenn der Mensch von den Umständen gebildet wird, so muss man die Umstände menschlich bilden“. Dieses Zitat von Karl Marx spricht uns als Partei DIE LINKE.Potsdam aus dem Herzen. Denn die Überwindung des Gegensatzes von "normal" und "anders" bedeutet schließlich die Akzeptanz der unterschiedlichen Lebensweisen und der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Gesellschaft. Das tun wir auch konkret in der täglichen Politik. Für uns als Stadtfraktion war es ein Bedürfnis als erste Fraktion das Team des Leanders einzuladen und aktiv für den Erhalt dieses für Potsdam so wichtigen Szenetreffpunktes einzutreten. Damit kann für uns Gleichstellungspolitik aber nicht erledigt sein. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt endet häufig beim Eingang in der Schule. Stereotypische Geschlechterbilder und der Hass auf sexuelle Andere bestimmen viele Schulhöfe. Das Coming Out an der Schule bedeutet für viele Jugendliche Diskriminierung und auch körperliche Gewalt.

Wir fordern die Förderung der Antidiskriminierungsarbeit an Schulen. Queere Politik ist Sozial-, Familien und Rentenpolitik. Wir gehen nicht von einer Normalität des Heterosexuellen aus. Es geht deshalb um mehr als nur um eine "Betroffenheitspolitik" für diskriminierte Minderheiten.

www.dielinke-potsdam.de


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