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Haariges Ende einer Ära

[Berlin] Im Laufe seiner langen Karriere rückte Udo Walz bereits Stars wie Marlene Dietrich, Romy Schneider oder Julia Roberts mit dem Fön zu Leibe. Auch Angela Merkel legt ihr Haar in seine Hände. Doch wie die Berliner Zeitung BZ nun berichtete, hat der 68-jährige, offen schwule

Star-Friseur neuerdings keine Lust mehr, seine Schäfchen selbst zu scheren. Er wolle zwar seine Salons behalten, aber in Zukunft das Schneiden lieber Jüngeren überlassen. Stattdessen wolle er nur noch im Hintergrund als Berater fungieren, so das Blatt. Ziemlich überraschend kam die Ankündigung des Charlottenburger Urgesteins, zumal er sich ja erst im September seine Finger für zwei Millionen Euro versicherte, weil diese für seine Arbeit unabdingbar seien. Demnächst will er laut „BZ“ eine eigene Prosecco-Marke auf den Markt bringen. Und das ist die Ironie der Geschichte: hier muss er seine Hände dann wohl doch wieder bewegen, um beim Anstoßen den kleinen Finger abzuspreizen. [Martin Bach]